Beschreibung
Die Frauenfußball-WM 2011 sollte so umweltfreundlich wie möglich durchgeführt werden. Dafür entwickelten DFB und FIFA das Nachhaltigkeitskonzept „Green Goal 2011“ und führten in allen neun WM-Stadien – darunter Augsburg – ein Umweltmanagementsystem ein. Der FC Augsburg nahm mit der SGL Arena erfolgreich am Umweltprogramm ÖKOPROFIT teil.
Das Klima und die Umwelt möglichst wenig belasten sollte die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011. Sie wurde ab dem 26. Juni in Deutschland ausgetragen. Der DFB und das FIFA-WM-Organisationskomitee hatten dazu das Nachhaltigkeitskonzept Green Goal 2011 entwickelt. In dessen Rahmen wurde in den neun deutschen WM-Arenen (darunter auch die Arena in Augsburg) unter anderem ein Umweltmanagementsystem eingeführt.
Mit „Green Goal 2011“ knüpfte der DFB an das Umweltprogramm der Männer-Fußball-Weltmeisterschaft 2006 an, die ebenfalls in Deutschland stattfand. Verbandsangaben zufolge wurden damals 100.000 Tonnen CO₂ durch Investitionen in Klimaschutzprojekte kompensiert. Berücksichtigt wurden allerdings nur die Emissionen, die durch Reisen der WM-Gäste innerhalb Deutschlands entstanden waren.
Wichtigste Weiterentwicklung des Umweltkonzepts 2011 gegenüber 2006 war die Einführung des Umweltmanagementsystems „ÖKOPROFIT“ in den neun WM-Stadien. Die Mitarbeiter in den Stadien sollten für Mülltrennung und für das Stromsparen sensibilisiert werden. Außerdem wurde die Gebäudetechnik in den älteren WM-Arenen auf den neuesten Stand gebracht.
Der FC Augsburg hat mit der SGL Arena erfolgreich an der ÖKOPROFIT-Runde „FIFA Frauen-WM Stadien“ teilgenommen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Frauen-WM 2011 sollte besonders klimafreundlich sein.
- Nachhaltigkeitskonzept „Green Goal 2011“ in allen neun Stadien umgesetzt.
- Wichtigste Neuheit: Einführung des Umweltprogramms ÖKOPROFIT.
- Modernisierung älterer Stadientechnik und Sensibilisierung der Mitarbeitenden.
- FC Augsburg nahm erfolgreich an der ÖKOPROFIT-Runde teil.